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Rettet die indigenen Völker – rettet die Regenwälder, die wichtigsten grüne Lungen unserer Erde!

Während der weltweiten Corona-Pandemie nehmen die Abholzungen der Regenwälder – nicht nur in Brasilien – von der Weltöffentlichkeit fast unbemerkt dramatische Züge an.
Diese Entwicklung hat unterschiedliche Gründe: vielerorts haben sich die Staaten aus dem Waldschutz zurückgezogen, wodurch illegale Holzeinschläge zunehmen. Auch sind indigene Terretorien und Naturschutzgebiete schlechter gesichert, Kontrollen können häufig nicht mehr durchgeführt werden.
Aber auch existentielle Nöte treiben die Menschen zur Abholzung des Regenwaldes, um z.B. Brennholz zu haben und zu verkaufen.

Die indigenen Völker sind in ihrer Existenz besonders bedroht, sie haben dem Virus, den Invasionen von Goldgräbern und Holzfällern, illegalen Großgrundbesitzern und den kriminellen Brandstiftungen wenig entgegen zu setzen.

Der brasilianische Fotograf und Friedenspreisträger Sebastião Salgado ruft zur Unterstützung der indigenen Völker Brasiliens auf, da sie vom Coronavirus bedroht sind.

Die Petition kann unter https://bit.ly/indigenas2020eng unterzeichnet werden.

Mehr Informationen unter:

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-05/globale-abholzung-klimawandel-oekologisches-gleichgewicht-pandemien-corona

Neue Mitgärtner*innen im Gemeinschaftsgarten – die Kompostwürmer sind eingezogen!

Die Idee war schon lange in der Welt, nun konnte sie endlich realisiert werden: in seiner knapp bemessenen Freizeit hat Arben aus dem Team wachsenlassen geschraubt, gebohrt und gezimmert, damit der sehnlichst gewünschte Wurmkomposter und damit ‚das scharze Gold‘ in unseren Garten einziehen konnte.

Was aber ist ein Wurmkomposter?

Im Wurmkomposter befindet sich eine Lebensgemeinschaft, die aus Pilzen, Bakterien, verschiedenen Einzeller, Springschwänzen, einigen Bodenmilbenarten, kleinen weißen Ringelwürmern und und und… den Kompostwürmern besteht. Die Gesamtheit der Boden lebenden Organismen, die eine extrem wichtige Rolle in unserem Ökosystem spielen, wird das Edaphon genannt.

Zu den Kompostwürmern gehören beispielsweise die Arten Eisenia foetida, Eisenia andrei oder Eisenia hortensis.

Gemeinsam produzieren diese Lebenwesen durch ihren Stoffwechsel den (Wurm-) Humus, ein natürliches Produkt mit hochkonzentrierten Bestandteilen an pflanzenverfügbaren Nährstoffen, wenn sie ausreichend Nahrung finden.

Diese Nahrung besteht aus frischen organischen Stoffen wie zum Beispiel Obst und Gemüse, also aus unseren Küchenresten, die auf keinen Fall in den Restmüll gehören – wo sie anscheinend immer noch zu hohen Anteilen landen.

Da die Wurmkompostierung bei richtiger Pflege völlig aerobisch abläuft, entstehen keine störenden Fäulnisgerüche und eignet sich dadurch bestens, sie direkt im eigenen Haushalt durchzuführen, auf dem Balkon oder in der Küche, mittlerweile gibt es unterschiedliche Wurmkisten – auch für die Wohnung – von unterschiedlichen Anbietern.

Eine Wurmkiste ist eine wunderbare Möglichkeit, Biomüll in Form von Küchenabfällen und Pflanzenresten zu recyceln und daraus nährstoffreichen Humus zu gewinnen.
Zudem lassen sich mit ihr Kreisläufe unseres Ökosystems verstehen und erklären; das Verständnis dafür, dass Boden eben nicht nur ‚Dreck ist, den wir mit Füssen treten‘, sondern die Grundlage unserer Lebensmittelversorgung, wächst mit jedem Tag Wurmkiste weiter.
Das Ausgangsmaterial für Humus – also wertvollen Boden, ist unser vermeintlicher Müll, unsere Bio-Abfälle.

Also: herzlich willkommen in unserem Garten, liebe Würmer und Co!

https://de.wikipedia.org/wiki/Wurmkompostierung

http://www.wurmkiste.at

Iris Germanica ‚Florentina‘ – eine frühe Schönheit in unserem Garten

Einzug fand die weisse Veilchenwurzel (Iris florentina) in unserem Garten, weil mein Interesse daran geweckt wurde, dass aus ihrem Rhizom das sogenannte Veilchenwurzelöl zur Konservierung von Duftstoffen hergestellt wird. Das Irisöl gehört zu den kostbarsten Naturprodukten. Es wird daher nur in allerkleinsten Dosierungen z.B. für hochwertige Parfüms oder zur Aromatisierung von Lebensmitteln, Likören, Süß- und Backwaren verwendet.
Dazu braucht es allerdings Geduld, erst nach ein bis zwei jahren trockener Lagerung bildet sich der Duft heraus und ich vermute, dass die Ölherstellung sehr aufwendig ist…

Begeistert hat die florentiner Schwertlilie in diesem Jahr jedoch alle, die sie in unserem Kräutergarten entdeckt haben, mit ihrer eleganten Schönheit, die ihren Höhepunkt mit der Öffnung ihrer Blüten im frühen Mai offenbarte.

Zwei Jahre haben wir bis zur ersten Blüte gewartet und ja, die Zeit des Wartens hat sich gelohnt!

Die deutsche Schwertlilie gilt übrigens auch als Zauberpflanze, mit ihren magischen Kräften wurde sie auf Burgfelsen gepflanzt, um Feinde abzuhalten.
Diese widerum gruben die Lilien aus, um sie mit zur eigenen Burg zu nehmen und die Kräfte zu ihrem Vorteil zu nutzen…
Auch galt die Schwertlilie als Symbol der Ritterlichkeit. Das Blatt stand für das gezückte Schwert – die Blüte stand für ein reines Herz.

In der griechischen Mythologie sind sie die Pflanzen der griechischen Götterbotin Iris, die die Seelen der Verstorbenen entlang einem Regenbogen in das Reich des ewigen Friedens zu führen hatte. Wie schön!

Und weil die Vorstellung, eigenes Veilchenwurzelöl herzustellen, wenn auch nicht realistisch, so doch allzu verlockend ist, sollte die Florentina am besten allzubald eine blau blühende Pallida zur Seite gestellt bekommen, aus der ebenfalls das Veilchenwurzelöl gewonnen werden kann.

Und wenn auch nur deswegen, weil sie sicherlich wunderschön neben und miteinander aussehen werden.

Helfer_innen zur Betreuung unseres Tauschregals gesucht!

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Unser Tauschregal im Familiengarten wird seit Jahren intensiv genutzt, viele gebrauchte, aber gut erhaltene Gegenstände und Kleidung wechseln dort auf einfache Art ihre Besitzer.

Leider ist es den meisten Benutzern des Tauschregals nicht möglich, ein wenig Ordnung zu halten und unser Regal sieht nun meistens so aus:

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Da die im Familiengarten ansässigen Träger es zeitlich nicht mehr schaffen, das Tauschregal regelmäßig zu betreuen, suchen wir dringend freiwillige Helfer, die sich bereit erklären, ein bis zwei Mal in der Woche für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen.

Keine immer angenehme Aufgabe, aber zu einem guten Zweck.

Bitte meldet euch in der Bibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 und hinterlasst Name, Telefonnummer und/oder Mailadresse oder unter: wachsenlassen@web.de

 

Einladung zur Lesung mit Martin Klein

Die Woche der Trödeltiere, Boje Verlag

15. April 2016

Liebe Schülerinnen und Schüler der S2 und der S7,

liebe Frau Janzen,

liebe Frau Wuttke und an alle anderen interessierten Leseratten!

Die Bibliothek Tiergarten-Süd lädt herzlich 

zur Buchvorstellung und Lesung mit Martin Klein

am Freitag, 15. April 2016 um 10 Uhr ein.

Martin Klein erzählt etwas über seinen Beruf und seine Bücher. Er wird aus seinem gerade erschienenem neuen Buch vorlesen:

Jeden Tag dasselbe: Immer wenn Mama es eilig hat, ist Pablo besonders langsam. Dann meckert Mama und schimpft: »Beeil dich! Wir kommen noch zu spät!«

Dabei kann Pablo eigentlich gar nichts dafür. Schuld an seiner Trödelei ist schließlich der Trödeltierzauber …

Ein wunderbarer Spaß, um die Hektik des Alltags zu vergessen.

Martin Klein, geboren 1962 in Lübeck, verbrachte seine Kindheit im Ruhrgebiet und machte am Niederrhein Abitur. Er wurde Sportstudent, Landschaftsgärtner,

Diplom-Ingenieur und Autor. 1990 erschien sein erstes Kinderbuch. Viele weitere folgten. Sie wurden bislang in zwölf Sprachen übersetzt und erhielten verschiedene Auszeichnungen. Martin Klein lebt in Berlin und Potsdam.

Interesse an mehr Informationen zu Buch und Autor?

www.luebbe.de/boje/suche?q=Martin+klein

www.martin-klein.net

Die Lesung wird gefördert vom Berliner Autorenlesefonds.

Wir freuen uns auf Sie und Euch,

Dr. Anja Seifert / Bibliothekarin

Das Team der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft,

und Susanne Dorén / Organisation Lesung

Frühling im Garten: Neustart und Wiedersehen

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Die ersten Beete sind bestellt und die Vorkulturen gedeihen gut in ihrem Domizil am Fenster der Grünen Bibliothek.

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Derweil ist jedes Frühjahr im Garten auch ein Wiedersehen mit alten Freunden, hier im Kräuterbeet:

A2Zitronenmelisse

A3Liebstöckel

A4Estragon und Thymian

A5Waldmeister und Baldrian

A6Kerbel und Sauer- und Blutampfer

A7und bei uns jedenfalls: Oregano in Hülle und Fülle!

Wir wünschen guten Appetit!

DIY / DIT – aus Alt mach Neu

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Mit der Einrichtung unseres Projektraumes Grüne Bibliothek der Nachbarschaft im Anbau der Stadtbiblitohek Tiergarten geht es – Schrittchen für Schrittchen – aber doch stetig voran.

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Heute haben wir uns unseren alten Bibliotheksstühlen angenommen – einerseits passte das Rot nicht mehr zu unserer neuen Einrichtung, andererseits war es wirklich an der Zeit, dass sich jemand einmal der guten alten Stühle angenommen hat.

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So ging es nach dem Anschleifen ans Neu-Lackieren, auf das zu verwendende Farbspektrum hatten wir uns vorher -und das war auch gut so- schon einmal grob geeinigt.

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Da wir mit Farbpigmenten gearbeitet haben – damit jede von uns ihre individuelle Lieblingsfarbe anmischen konnte – 5 Frauen-5 Stühle – wurde natürlich viel überlegt, diskutiert, gewagt und …

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…entschieden!

 

Derweil zogen die ersten Bücher erste Bücher mit den Medienschwerpunkten (urbane) Gärten, Umweltschutz, nachhaltige Lebensstile, DIY/DIT in unserem Bibliotheksraum ein.

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Der Raum der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft im Anbau der Stadtbibliothek Tiergarten, Lützowstr. 27, 10785 Berlin kann während der Öffnungszeiten der Bibliothek – falls er nicht gerade für Workshop-Angebote benutzt wird – zukünftig von allen Bibliotheksnutzern zum gemütlichen  -grünen- Stöbern, Lesen und Arbeiten genutzt werden.

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Gemeinsam mit dem Gemeinschaftsgarten wachsenlassen möchte die Grüne Bibliothek für einen umweltbewussten und ressourcenschonenden Lebenstil sensiblilisieren.

Wer unser bei unserer Arbeit unterstützen möchte, ist herzlich willkommen!

Anfragen unter:

gruenebibliothek@web.de

 

 

Montags in der Grünen Bibliothek: Kamishibai

Geschichten – erfinden, erzählen, gestalten und vorführen mit der Kamishibai-Bühne: ein Holzrahmen mit zwei Türen, wie eine kleine Theaterbühne, mit der Geschichten auf Bildkarten, die man in den Rahmen schiebt, lebendig erzählt werden können.

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Auch unsere Kamishibai-Frau Babette Dombrowski ist nun in den neuen Projektraum der Grünen Bibliothek umgezogen.

Immer montags, in der Zeit von 12.30 -18 Uhr können Sie sich darüber informieren, was man mit dem Kamishibai alles machen kann.
Wir zeigen Ihnen gerne unsere von Kindern selbst gestalteten Bildkarten und informieren Sie über Workshops, die Sie buchen können für Kita oder Schule, für Feste im Sommer und im Winter oder für Kindergeburtstage.

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Jeden 1. Montag im Monat von 16.30 bis 17.30 Uhr bieten wir Ihnen/Euch in der Grünen Bibliothek eine offene Gruppe an.
Hier werden Geschichten erzählt und gestaltet und mit der Kamishibai-Bühne vorgeführt.
Kinder und Erwachsene sind herzlich eingeladen!

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Es freut sich auf Sie/Euch

Babette Dombrowski
Workshop-Leitung

Weitere Informationen auch gerne unter: gruenebibliothek@web.de

 

Umzug der LeihSämerei

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Seit gestern, den 21. März 2016 befindet sich unsere LeihSämerei nun im Projektraum der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft / Gemeinschaftsgarten wachsenlassen.

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Dieser Raum befindet sich im Anbau der Bibliothek, vom Foyer aus links und ist während der Öffnungszeiten der Bibliothek Tiergarten (Mo, Di, Do und Fr von 12.30 – 18.00 Uhr) frei zugänglich.

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Wir wünschen weiterhin viel Spaß beim Saatgut-Austausch!